HORIZONT ERWEITERN – 3 einfache Möglichkeiten

Fühlst du dich manchmal festgefahren? Empfindest Langeweile, Einschränkung? Möchtest Gewohnheiten durchbrechen, vorankommen, deinen Horizont erweitern? 

Hier erfährst du, wie das schnell und einfach geht und zudem Spaß machen kann.

Ja, ich weiß – wenn du gerade ‚in den Seilen hängst‘ fällt es dir evtl. schwer, dich für Neues zu begeistern. Aber es lohnt sich! 

Du profitierst in vielfältiger Hinsicht, wenn du dich öffnest, neue Dinge kennenlernst, über deinen Alltag ‚hinausgehst‘. 

Die Metapher des Horizonts steht für eine Grenze. Aber es ist eine Grenze, die verschiebbar ist, die du selbst bestimmen kannst. Also was denkst du – wie eng oder weit soll dein Horizont sein?

Wunscherlebnis Weitblick

In der Epoche der Aufklärung wurde die Entdeckung des Horizonts zum Wunscherlebnis der Bildungshungrigen.

Durch das Erklimmen von Türmen und Bergen sahen die Menschen über bisherige ‚Sichtweisen’ hinaus. In Kunst und Literatur (u.a. zum Beispiel in Goethes Reiseberichten) schwärmten sie regelrecht davon weiter zu sehen/ zu kommen…

Dies äußerte sich beispielsweise auch in ersten ausgedehnten, touristischen Seefahrten und 1783 in der Erfindung der, damals noch Montgolfieren genannten, ersten Heißluftballone. 

Wer das nicht selbst erleben konnte, las darüber oder lies seiner Kreativität freien Lauf und erfand wahrscheinlich eines der vielen Dinge, die unser heutiges Leben bereichern. 

Dabei waren solche Grenzüberschreitungen nicht immer nur spannend und toll: 

Berichte über Schwindel und Übelkeit häuften sich Ende des 18. Jahrhunderts, weil die bisherigen Grenzen körperlicher Belastbarkeit, v.a. aber die bisherigen Ansichts-Grenzen gesprengt wurden.

Auch heute können solche Erfahrungen zunächst Angst machen, unangenehm (weil ungewohnt) sein. Klar wird jedoch: Diese Horizonterweiterungen waren und sind bedeutungsvoll und bereichernd für die Weiterentwicklung der Menschen – auch für dich hier und jetzt.

Horizont erweitern Aristoteles

Statt uns also in unserem gemachten Nest einzuigeln, sollten wir die Herausforderungen suchen, unser Leben proaktiv gestalten, unseren Horizont erweitern.

Und das geht beispielweise so:

1. Horizont erweitern durch Lesen

Wer viel liest (und seien es ‚nur‘ Comics, Romane oder Fantasy-Geschichten), nimmt unglaublich viele Informationen auf, entwickelt Fantasie, ist toleranter gegenüber anderen Denkweisen etc.pp. 

Wenn du liest hältst du dein Gehirn fit. Es hilft dir abzuschalten und zu entspannen. Dein Wortschatz wird größer, deine Sprache vielfältiger.

Du trainierst mit Lesen dein Gedächtnis, deine Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit und natürlich unterhalten Bücher dich sinnvoller und selbstbestimmter, als eingeschleuste Werbung oder willkürlich ausgewählte Facebook-Posts. 😉

Vor allem erhältst du neue Ideen für sämtliche Lebensbereiche frei Haus, die du umsetzen kannst. Du merkst – ich sehe im Lesen jede Menge Potential;-)

Mein Extra-Tipp: Lese auch immer wieder Bücher oder Artikel, die nicht deiner Bubble entstammen. Nehme in der Bücherei gezielt was aus einer anderen Rubrik mit oder leihe dir Bücher von Bekannten, um über den Tellerrand zu blicken. 

Auch bei einer Internet-Recherche einfach mal was auf Seite 5 und folgende anzuklicken kann durchaus bereichernd sein. Da gibt es noch so manch lesenswerten Artikel, der eben nicht Keyword-optimiert oder durch gewisse Zahlungen oben platziert ist.

2. Horizont erweitern durch Reisen

Reisen empfinde ich wohl als die schönste Art meinen Horizont erweitern zu dürfen. Vielleicht, weil es auf den ersten Blick nicht täglich so leicht umsetzbar ist.

Möglich ist aber auch hier Vieles, was ich in meinem Blogbeitrag zum Thema ‚Urlaub zu Hause‚ für dich zusammengefasst habe.

Reisen ist die Königsdisziplin unter den Horizonterweiterungen. Andere Kulturen und Gebräuche kennenzulernen und neue Denkweisen zuzulassen geht so häufig fast nebenbei. 

Außerdem lernst du dich selbst besser kennen. Erfährst wieder mehr, was dir wirklich wichtig ist. Was du brauchst in deinem Leben, welche Dinge es dir wert sind mitzutragen.

Horizont erweitern Weg zu dir

Reisen machen dich offener anderen Menschen und Veränderungen gegenüber. Dankbarer, weil deine alltäglichen Privilegien nicht so selbstverständlich sind, u.v.m.

Dazu braucht es keinen großen Ortswechsel. Nur öfter mal ein wenig Umdenken:

Warum gehst du nicht statt zu deinem Stamm-Italiener mal zum Inder? Oder den neuen Wanderweg entlang, eine Ausstellung besuchen, mit anderen Freunden aus?

Ich möchte dich einfach ermutigen, dein Sofa zu verlassen, neugierig und offen zu sein. Durch fremde Eindrücke Vertrautes wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Blickwinkel zu ändern.

Das geht im Übrigen auch völlig ohne Ortswechsel: Durch Reisen im Kopf, zum Beispiel durchs Lesen von Reiseberichten wie den unseren;-).

Auch durch ein Reisen mit allen Sinnen beim Musik hören, ungewohntes Essen kochen etc.pp. Weitere Ideen für das Reisen im Kopf findest du hier.

3. Kreativ sein

Ja, Kreativität ist definitiv auch eine gute, einfache Möglichkeit, deinen Horizont zu erweitern. Und es bedeutet so viel mehr als Malen oder deinen Namen tanzen!

Kreativ zu sein heißt letztlich auch wieder, dass du offen bist für Neues, Ideen Raum gibst, flexibel und spontan bleibst. In allen Lebenslagen. 

Also lass deine Träume zu, schränke dein Denken nicht ein. Erkunde, was dich interessiert und komme ins Tun oder frage Bekannte, ob sie dir ihr Hobby näherbringen würden.

Falls du anderweitig Orientierung suchst, lies bspw. mal das Kursverzeichnis der Volkshochschule oder anderer Bildungsinstitute durch und melde dich für einen Kurs an. Eventuell helfen dir auch verschiedene Kreativitätstechniken weiter.

Meer voller Möglichkeiten

Wie gesagt: Es ist völlig egal, ob du etwas bäckst, dich mit fremden Menschen unterhältst, mit Holz werkelst, schreibst, eine neue Sprache lernst oder das Fahrradfahren wieder neu für dich entdeckst.

Es geht darum, dass du immer wieder über deinen Tellerrand hinausblickst und damit deinen Horizont erweiterst. (Motivationshilfe dafür findest du hier.)

Wir leben alle in unserer eigenen kleinen Welt und es tut einfach gut, immer wieder zu erkennen, dass es außerhalb deiner Bubble noch etwas anderes gibt, jeder Mensch anders ist.

Entdecke die Freiheit in deinem Kopf, lass das Schubladen-Denken hinter dir. Erfahre deine eigene schöpferische Kraft und damit Sinn und Freude in deinem Leben.

Das geht auch, wenn du deinen Freundeskreis erweiterst oder alte Bekanntschaften neu belebst, verschiedene Podcasts hörst, Dokumentationen anschaust, dich ehrenamtlich engagierst, einem Verein beitrittst, u.v.m. 

Mehr zum Thema Kreativität und warum das so gut für dich ist findest du hier in meinem Blogbeitrag ‚kreativ sein‘. Und nochmal zum Verinnerlichen:

Leben ist, was du daraus machst.

Viel Freude dabei und alles Liebe, 

deine STEPH

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